inVENTer an Ihrer Seite

Architekt - TGA Fachplaner - Energieberater

Wir unterstützen Sie bei der Planung Ihrer Bauvorhaben, Entwicklung von Lüftungssystemen und bei der Einweisung Ihrer Kunden. Die inVENTer-Planungsabteilung sowie die über 50 Werksvertretungen weltweit sind für Sie da. Erhalten Sie von uns qualitativ hochwertige Produkte, konkrete Ausschreibungstexte und ein entsprechendes Lüftungskonzept inklusive Auslegung und Planungsvorschlag.


Wofür interessieren Sie sich?

 

Das sollten Sie unbedingt wissen


Ihre Vorteile auf einen Blick

Kostenfreies Lüftungskonzept inkl. Planungsvorschlag + energetische Bewertung
Wir erarbeiten für Sie ein Lüftungskonzept.
Kostenfreies Lüftungskonzept inkl. Planungsvorschlag + energetische Bewertung

Für eine individuelle Lüftungsplanung erarbeiten wir für Sie ein Lüftungskonzept. Mittels Planungstool kann die Lüftungsplanung auch eigenhändig erfolgen, jedoch sollte eine Grundfachkenntnis vorhanden sein. 
Kontaktieren Sie uns. Wir senden Ihnen gern das kostenfreie Berechnungstool zu.

Tipp: Unser Lüftungskonzept liefert Ihnen reale Daten mit konkreten Lüftungsergebnissen, die Sie für den EnEV- oder den KfW-Nachweis weiterverwenden können. Für jedes Ihrer Bauprojekte berechnen wir die individuellen Lüftungswerte.

Konkrete Ausschreibungstexte
Konkrete Ausschreibungstexte an die Hand
Konkrete Ausschreibungstexte

Wir geben Ihnen ausführliche, eindeutig formulierte und produktneutrale Ausschreibungstexte an die Hand.

Tipp: Hier finden Sie alle Infos und Ausschreibungstexte, die Sie brauchen.

Komplett-Service vor Ort
Rundum-Service vor Ort
Komplett-Service vor Ort

Deutschlandweit sind unsere erfahrenen Werksvertretungen im Einsatz. Die Betreuung erfolgt vom ersten Gespräch bis zur letzten Frage. Auch Einbau- und Serviceschulungen Ihrer Kunden vor Ort sind möglich.

Tipp: Produktschulungen und Unterstützung bei Planungsbesprechungen werden von inVENTer zusätzlich angeboten. Auch Baustellenbegehungen sind auf Wunsch möglich.

Effektiver Feuchteabtrag mit Wärmerückgewinnung
Effektiver Feuchteabtrag mit Wärmerückgewinnung

Durch den permanenten Luftaustausch wird die feuchte verbrauchte Luft abgeführt und frische Luft zugeführt. Der Keramikwärmespeicher sorgt dafür, dass ein großer Teil der Raumwärme erhalten bleibt.

Tipp: Wir geben Ihnen Positionierungsvorschläge der Lüftungssysteme für Ihre Bauvorhaben. Nach Prüfung der Umsetzbarkeit Ihrer Wünsche finden wir gemeinsam eine Lösung für Sie (inkl. Alternativvorschläge).

Planungunterstützung & Montagehilfen
inVENTer unterstützt Sie mit einem Lüftungskonzept oder konkreten Planungsvorschlägen für Ihr Bauprojekt.
Planungunterstützung & Montagehilfen

Gern unterstützen wir Sie mit einem Lüftungskonzept oder konkreten Planungsvorschlägen für Ihr Bauprojekt. Der einfache Einbau unserer dezentralen Lüftungsanlagen nimmt für Ihre Installateure wenig Zeit in Anspruch. Einbauschulungen und Montagefilme auf unserer Homepage klären hierzu alle offenen Fragen. 

Tipp: Downloaden Sie zu jedem Produkt die DXF-/DWG-Zeichnungen (3D) direkt in Ihre Planungsprogramme und verschaffen Sie sich selbst ein Bild. Alle Dateien hierzu finden Sie auf den Produktseiten unserer Homepage.

Flexibilität bei Neubau & Sanierung
inVENTer-Flexibilität
Flexibilität bei Neubau & Sanierung

Dezentrale Lüftungssysteme von inVENTer benötigen keine zusätzlichen Rohrsysteme. Zeitaufwendige Abstimmungen während der Planungsphase werden Ihnen damit erspart. Die dezentralen Lüftungsanlagen können problemlos in die Wand eingesetzt werden – sowohl im Neubau als auch bei Sanierungen. 


Tipp: Fordern Sie unsere kostenfreie Planungsmappe und Produktinformationen an und verschaffen Sie sich einen Überblick.

Förderfähig auch für KfW 40+
inVENTer förderfähig
Förderfähig auch für KfW 40+

Da eine dezentrale Lüftungsanlage zur Senkung des Primärenergiebedarfs beiträgt, kann in Kombination mit weiteren Energieeinsparmaßnahmen eine KfW-Förderung beantragt werden.

Tipp: Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung und nennen Ihnen die energetischen Daten, die in die EnEV Datenprogramme (Bsp.: Hottgenroth) eingefügt werden müssen.

  

inVENTer reference - new construction: single-family house
inVENTer-Referenz - Neubau: EInfamilienhäuser
inVENTer-Referenz - Neubau: Mehrfamilienhaus

 

Unsere Leistungen für Sie

Hochwertige Qualität „Made in Germany“
Qualität „Made in Germany“
Hochwertige Qualität „Made in Germany“

In den ausschließlich in Deutschland hergestellten inVENTer-Lüftungssystemen steckt die Erfahrung aus nahezu 2 Jahrzehnten. Die Geräte werden regelmäßig im Werk getestet und kontinuierlich Qualitätsprüfungen unterzogen. Die niedrige Reklamationsquote von 0.23 % (2016) zeugt von einer hohen Produktqualität. Deshalb gewähren wir 5 Jahre Garantie auf alle elektronischen Bauteile – auf den Keramikspeicher sogar 10 Jahre.


Tipp: Unsere Geräte sind seit 1999 im Einsatz, profitieren auch Sie von unseren Erfahrungswerten.

DIBt-Zulassungen – TÜV-geprüft
Vielzahl der inVENTer-Produkte sind durch das DIBt zugelassen und vom TÜV geprüft.
DIBt-Zulassungen – TÜV-geprüft

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) gibt vor, nach welchen Richtlinien Vermessungen stattzufinden haben. Sind alle Kriterien erfüllt, erfolgt eine Zulassung, die versichert, dass das vermessene Produkt in seinem Anwendungsbereich nachweislich eingesetzt werden kann. Eine Vielzahl unserer Produkte sind durch das DIBt zugelassen und vom TÜV geprüft. 

Tipp: Sichern Sie sich rechtlich durch eine korrekte Lüftungsplanung ab.

Lebenslange Gewährleistung und Garantie
Lebenslange Gewährleistung und Garantie

Die qualitativ hochwertigen Produkte von inVENTer besitzen eine hohe Leistungsfähigkeit und Lebensdauer. Sie erhalten auf alle elektrischen Teile 5 Jahre Herstellergarantie und auf den Wärmespeicher eine lebenslange Garantie. In allen fachlichen Fragen berät Sie der kompetente Kundenservice von inVENTer.


Tipp: Gern stellen wir Ihnen Mustermodelle oder Vorführgeräte für Ihre Kunden zur Verfügung. Eine Besichtigung in einem unserer Ausstellungsräume ist ebenfalls möglich. Wir informieren über einen Showroom in Ihrer Nähe.

Werterhalt durch effektive Schimmelprävention
Mit inVENTer Schimmel vorbeugen
Werterhalt durch effektive Schimmelprävention

Der ständige Luftwechsel beugt Schimmel vor und führt Schadstoffe ab. Kostenintensive Schimmelbekämpfungsmaßnahmen können vermieden werden.

Tipp: Wir wertschätzen Ihre Arbeit und nehmen Ihr Bauvorhaben gern in unsere Werbematerialien auf. Zeigen Sie anderen, was Sie erschaffen haben. 

Systemanbieter - Lösungen für jedes Bauvorhaben
Das inVENTer-Portfolio, für jedes Bauvorhaben eine Lösung
Systemanbieter - Lösungen für jedes Bauvorhaben

Das inVENTer-Portfolio umfasst zahlreiche verschiedene Produktvariationen von dezentralen Lüftungssystemen, so viele wie bei keinem anderen Anbieter in Deutschland. Lösungen vom Keller bis zum Dach, für schmale Wände oder ungewöhnliche Fassaden. Mit dem inVENTer PAX bieten wir Ihnen sogar eine Möglichkeit, mit einem besonders schallgedämmten und somit geräuscharmen Gerät gleich mehrere Räume zu belüften.

Tipp: Ästhetik und Optik – Unterschiedlichste Innenblenden und Wetterschutzhauben lassen genügend Variabilität für Ihre Bauvorhaben zu. Auch Corner-Lösungen zum „Verstecken“ des Luftauslasses in der Fensterlaibungsind möglich.

Energieeffizient in jeder Hinsicht
Die inVENTer-Produkte haben einen sehr geringen Energieverbrauch
Energieeffizient in jeder Hinsicht

Die dezentralen Lüftungssysteme von inVENTer haben einen sehr geringen Energieverbrauch. Ein Gerät hat eine Leistungsaufnahme von 1 – 3 Watt. Außerdem werden aus der abgeführten Raumluft bis zu 90 % der Wärme gespeichert und wieder in den Wohnraum zurückgeführt (Wärmerückgewinnung).


Tipp: Nutzen Sie unsere Lüftungsexperten vor Ort als Bindeglied zu Ihren Kunden und Installateuren. Wir beraten alle Beteiligten während der Bauplanung.  


Wie funktioniert eine dezentrale Wohnraumlüftung?

 

inVENTer-Funktionsprinzip - Das Prinzip dezentraler Lüftungsanlagen

Funktionsweise dezentrale Lüftungssysteme

Das Prinzip dezentraler Lüftungsanlagen ist simpel, aber überaus effizient. Dezentrale Lüftungssysteme von inVENTer sind immer paarweise im Einsatz. Ein Ventilator zieht die frische Außenluft an, der andere führt die verbrauchte Raumluft ab. Die Wärme der abgeführten Luft wird im Keramikkern gespeichert. Nach dem Richtungswechsel des Ventilators, der alle 70 Sekunden erfolgt, wird die gespeicherte Wärme an die einströmende Frischluft abgegeben. So werden bis zu 91 % der Raumwärme genutzt und gehen nicht nach außenverloren.

 

Einbau & Montage dezentraler Lüftungssgeräte

  • Kontrolle der Einzelteile im Komplettset. Zusätzliche Materialien müssen nicht besorgt werden.
  • Einsatz der Wandeinbauhülse: Beim Einbau in ein Bestandsgebäude muss eine Kernbohrung vorgenommen werden. Bei nachträglicher Sanierung der Fassade kann die Wandeinbauhülse durch eine Schiebehülse verlängert werden.
  • Verschrauben der Wetterschutzhaube an der Fassade und die Haube von oben aufschieben. Die Wetterschutzhaube kann in verschiedenen Farben an die Fassade angepasst werden.
  • Montage des Wärmespeichers: Der Wärmespeicher wird in die Wandeinbauhülse eingeschoben. Der Ventilator zeigt zum Innenraum und sollte durch einen Fachmann an Regler angeschlossen werden. Gern unterstützen wir Sie bei Bedarf.
  • Anbringen der Innenblende: (Schallmatte einlegen) Der Rahmen der Innenblende wird befestigt, der Staubfilter angebracht und die Abdeckung auf den Rahmen gesetzt. Für die passende Optik stehen verschiedene Innenblenden-Designs zur Auswahl.

Besondere inVENTer Referenzen im Überblick

  • Das flexible Lüftungssystem von inVENTer passt sich in der Stadtbibliothek Schleiz an

     

    Flexibles Lüftungssystem für Baudenkmal - inVENTer

    Unter der Prämisse, die künftige Stadtbibliothek Schleiz energieeffizient zu sanieren, galt es, die oft gegensätzlichen Anforderungen an Klima- und Denkmalschutz miteinander zu vereinen. Der vorläufige Plan, eine zentrale Lüftungsanlage im Kopfbau zu installieren, stellte sich daher als nicht umsetzbar heraus. Die Installation flexibler dezentraler Lüftungsanlagen erforderte deutlich weniger bauliche Maßnahmen. Sie verschwinden größtenteils in den Wänden, sodass dem Denkmalschutz relativ einfach nachgekommen werden konnte.
    Das ehemalige Reußische Amtshaus, gelegen in der Thüringischen Kleinstadt Schleiz, wurde 2008 von der Stadt Schleiz gekauft. Das Baudenkmal wird als Sitz für die neue Stadtbibliothek „Dr. Konrad Duden“ genutzt.
    Die offizielle Eröffnung der neuen Schleizer Stadtbibliothek erfolgte am 5. Mai 2011. Für die vorbildlichen technischen und baulichen Maßnahmen zugunsten des Klimaschutzes wurde das Bauprojekt nicht zuletzt im Rahmen des Wettbewerbs „Kommunaler Klimaschutz 2013" in der Kategorie „Klimaschutz in kommunalen Liegenschaften“ ausgezeichnet.
    Weitere inVENTer Referenzen.

  • Erstes KfW-Effizienzhaus mit inVENTer-Lüftungsanlagen

     

    Mit inVENTer zum KfW40-Plus-Haus

    In der Gemeinde Liederbach in Hessen entsteht das erste KfW-Effizienzhaus 40 Plus – ein Gebäude mit einem sehr niedrigen Primärenergiebedarf. Dieser hohe Standard wird durch das Zusammenspiel energieeffizienter Technik erreicht. Unsere dezentralen Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung bilden vor Ort eine wesentliche Maßnahme zur Einsparung von Energie. Außerdem wird dadurch eine Förderung ermöglicht.

    Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier. Zu den inVENTer Referenzen.


Die Top Vier:

inVENTer iV14V/R für Neubau oder Bestandsgebäude

1. inVENTer iV14V/R – Neubau/Bestandsgebäude

  • DIBt-Zulassung: Z-51.3-156
  • Luftvolumenstrom: 12 – 28 m³/h
  • Wärmerückgewinnung: bis zu 89 %
  • Schallemission: 20 – 39 dB
  • Zum inVENTer iV14V / iV14R

 

inVENTer PAX – Lüftungssystem mit hoher Schalldämmlüftung

3. inVENTer PAX – Schalldämmlüftung

  • Luftvolumenstrom: 30 – 78 m³/h (90 m³/h Abluft)
  • Wärmerückgewinnung: bis zu 80 %
  • Normschallpegeldifferenz: 47 dB Abluftraum, 77 dB Zuluftraum
  • Zum inVENTer PAX
inVENTer Twin – das Lüftungssystem zur  Einzelraumbelüftung

2. inVENTer Twin – Einzelraumbelüftung

  • DIBt-Zulassung: Z-51.3-198
  • Luftvolumenstrom: 15 – 40 m³/h
  • Wärmerückgewinnung: bis zu 86 %
  • Schallemission: 22 – 41 dB
  • Zum inVENTer iV-Twin


 

Abluftventilator Pulsar mit moderner App-Abluftsteuerung

4. Pulsar – App-Abluftsteuerung

  • Abluftvolumenstrom: 110 m³/h
  • Schallemission: 17 – 20 dB(A)
  • Betriebsspannung: AC 230 V, 50 Hz oder DC 12 V
  • Zum inVENTer Pulsar

 

 

 

Messen & Schulungen

 


Architekten Wissen für dezentrale Wohnraumlüftung

Das System entscheidet – Zentral vs. Dezentral

Um das Vorurteil zu entkräften, dezentrale Lüftungssysteme seien keine „richtigen“ Lüftungsanlagen, finden Sie im Folgenden zahlreiche Fakten, die für ein dezentrales Lüftungssystem sprechen.
In der Praxis besteht derzeit die Wahl zwischen zentralen und dezentralen Lüftungsanlagen. Gerade dezentrale Systeme überzeugen im Vergleich durch eine Vielzahl an positiven Eigenschaften, die dem Experten helfen Verbraucher von dieser Variante zu überzeugen. So sind dezentrale Lüftungssysteme in der Regel kostengünstiger in Anschaffung, Installation, Betrieb und Wartung. Das Verlegen von aufwendigen Rohrsystemen ist nicht erforderlich, der Einbau unkompliziert und schnell durchzuführen. 
Gerade die elektrische Leistungsaufnahme liegt dank effizienter Reversierventilatoren nur bei wenigen Watt und stromfressende Heizregister entfallen aufgrund der Bau- und Funktionsweise. Durch einen integrierten Keramik-Wärmespeicher spart man wertvolle Heizenergie, da die in den Raum abgegebene und gefilterte Luft erwärmt wird. Ebenso essenziell ist die vielfältige Einsetzbarkeit der Geräte. Diese lassen sich auch nachträglich in Bestandsobjekten verbauen und ziehen keine aufwendigen Bauarbeiten oder lange Umbauzeiten nach sich. Für Eigentümer ist vor allem auch die Werterhaltung der Immobilie interessant: Durch sachgemäße Belüftung mit einem dezentralen System entsteht kein Schimmel. So erspart man sich eine kostenintensive Renovierung oder Sanierung wegen Schimmelbefall. Das ist von Vorteil für alle Beteiligten – ob unkomplizierte Planung für den Architekten, einfacher Einbau für den Installateur oder gesunder Wohnkomfort für den Bewohner.

Tipp: Sie schildern uns Ihre Bausituation und wir finden die passende Lüftungslösung dazu. Durch zahlreiche verschiedene Produktvarianten können nahezu alle Bauvorhaben bedient werden. 

Studentenwohnheim in Bamberg -  frische Luft mit inVENTer-Systemen
inVENTer - für jede Wohnsituation ein passendes System
Eigentumswohnungen in Ehingen mit den inVENTer-Lüftungssystemen ausgestattet

 

Energieeinsparverordnung 2016 – Noch effizienter Bauen und Sanieren

Mit inVENTer noch effizienter Bauen und Sanieren

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) wurde am 24.Juli 2007 festgesetzt und zuletzt am 24. Oktober 2015 geändert. Ziel der EnEV ist die Einsparung von Energie in Gebäuden. Die Erreichung der energiepolitischen Ziele der Bundesregierung sollen mit der Vorordnung unterstützt werden – vor allem ein klimaneutraler Gebäudebestand bis zum Jahr 2050. 
Gemäß § 6 Abs. 2 EnEV ist der gesundheitlich erforderliche Mindestluftwechsel in Wohngebäuden gesetzlich vorgeschrieben.
Von Bedeutung für dezentrale Lüftungsanlagen wird dies in Verbindung mit der Richtlinie DIN 1946-6. Die DIN 1946-6 „Lüftung von Wohnungen – Allgemeine Anforderungen, Anforderungen zur Bemessung, Ausführung und Kennzeichnung, Übergabe/Übernahme (Abnahme) und Instandhaltung“ fordert die Einhaltung des zum Zwecke der Gesundheit und Beheizung erforderlichen Mindestluftwechsels.
Die Richtlinie legt weiterhin fest, dass bei Neubauten und Sanierungen von Wohngebäuden ein detailliertes Lüftungskonzept vorliegen muss. Liegt dieses Konzept nicht vor, haftet der Planer für spätere Feuchte- oder Schimmelschäden. Wird es korrekt erstellt und umgesetzt, werden sich die Ergebnisse unmittelbar und nachhaltig auszahlen: zuverlässig und automatisch frische Luft für die Nutzer, Werterhalt der Gebäude ohne Schimmelgefahr, Rechtssicherheit für Planer, stabile Aufträge für die Anbieter von Lüftungstechnik. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften ist in diesem Falle unkompliziert einfach.

Tipp: Das benötigte Lüftungskonzept erstellt Ihnen inVENTer inklusive einer energetischen Bewertung. Die Daten können für den EnEV- und den KfW-Nachweis verwendet werden.

 

KfW Förderung – Neue Förderstandards seit April 2016

Seit dem 1. April 2016 hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Förderstandards den erhöhten Energieeinsparmaßstäben angepasst. Die Änderungen beziehen sich insbesondere auf das Programm 153. Ursprünglich gab es dort drei verschiedene Standards für KfW-Effizienzhäuser – das Effizienzhaus 70, 55 und 40. Im Klartext heißt das, dass gemessen an einem Referenzgebäude (100 %) der Primärenergiebedarf des Effizienzhauses 70 bei 70 % liegt, des Effizienzhauses 55 bei 55 % und des Effizienzhauses 40 bei 40 %. Ein Effizienzhaus 55 hat folglich nur 55 % des Primärenergiebedarfs des Referenzgebäudes. 
Eine Änderung erfolgte dahingehend, dass eine neue Stufe eingeführt wurde – das Effizienzhaus 40 Plus. Diese Stufe gilt für Gebäude, die weniger als 40 % des Primärenergiebedarfes des Referenzgebäudes benötigen. Im Gegenzug dazu wurde das Effizienzhaus 70 beendet.
Was bedeutet dies in Bezug auf eine Lüftungsanlage?
Um die Bedingungen für die Förderung entsprechend dem neu eingeführten Effizienzhaus 40 Plus zu erfüllen, muss ein Lüftungssystem mindestens 80 % der Wärme aus der abgeführten Raumluft an die frische Zuluft übertragen. Außerdem sind die Vorgaben für die Nennlüftung gemäß DIN 1946-6 einzuhalten. Das heißt, es muss die notwendige Luftzufuhr zur Einhaltung hygienischer und gesundheitlicher Standards sowie zum Bautenschutz gewährleistet werden. Wichtig zu berücksichtigen ist, dass sich bei dezentralen Lüftungssystemen alle bedeutenden Parameter auf die gesamte Nutzungseinheit beziehen.
Eine ganze Reihe der inVENTer-Lüftungsgeräte erfüllen die geforderten Standards und sind somit bei der KfW-förderfähig.
Für die Effizienzhäuser 40 und 55 gelten weitere Bedingungen. Hier muss ein rechnerischer Nachweis der energetischen Kennzahlen erfolgen, um die Förderfähigkeit bei dezentralen Lüftungsanlagen zu erhalten. Hinzu kommt, dass die vorgegebenen Größen für den Primärenergiebedarf wie auch den Transmissionswärmeverlust nicht überstiegen werden dürfen. Um einem rechnerischen Nachweis zu entgehen, können dezentrale Lüftungssysteme mit bestimmten Heizungsanlagen kombiniert werden. Ein Lüftungskonzept inklusive aller energetischen Kenndaten für einen KfW-Nachweis stellt inVENTer auf Anfrage gern zur Verfügung.

Tipp: Um bei der Antragstellung für eine KfW-Förderung die korrekten Daten zur Hand zu haben, liefern wir Ihnen gerne alle relevanten Daten und die energetische Bewertung. Mit uns behalten Sie den Durchblick bei den KfW-Anträgen. 

 

Förderprogramme für die inVENTer-Lüftungssysteme

 

Schimmelprävention & Werterhalt

inVENTer - Vorteile einer dezentralen Lüftungsanlage für eine kontrollierte Wohnraumlüftung

Um Schimmel gezielt vorzubeugen, ist es zwingend erforderlich, entweder regelmäßig zu lüften oder eine Lüftungsanlage einzusetzen. Ein zum Zwecke der Gesundheit und Beheizung erforderlicher Mindestluftwechsel ist sogar laut § 6 Abs. 2 EnEV (Energieeinsparverordnung) gesetzlich vorgeschrieben. In Verbindung mit der DIN 1946-6 bedeutet dies, dass zur Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften ein Lüftungskonzept vorliegen muss.
Außerdem ist in der EnEV zum Zwecke der Energieeinsparung festgelegt, dass Gebäude möglichst luftundurchlässig zu errichten sind. Die Folge ist ein erhöhter Lüftungsbedarf, welcher durch die manuelle Fensterlüftung nahezu unmöglich umsetzbar ist. Die Schimmelgefahr steigt bei unzureichender Belüftung signifikant an. Die Luftfeuchtigkeit in den Räumen steigt bis zur Sättigung. Wenn diese erreicht ist und die Luft keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann, kondensiert die Feuchtigkeit an den kalten Oberflächen. Es entstehen feuchte Stellen, die den idealen Nährboden für Schimmelpilze bilden. Ist der Schimmelbefall einmal im Gebäude, ist er nur mit erhöhtem Aufwand wieder zu beseitigen. 
Es bietet sich daher der Einbau einer dezentralen Lüftungsanlage an. Der regelmäßig erforderliche Luftwechsel erfolgt automatisch und sorgt für das Abführen der Feuchtigkeit und die Versorgung mit Frischluft. Schimmelbildung wird dadurch vermieden und der Werterhalt des Gebäudes gesichert.
In dem integrierten Keramikkern wird die Wärme der Raumluft gespeichert und nach dem Richtungswechsel des Ventilators wird die  frische Außenluft damit angewärmt. Dem Schimmelbefall wird dadurch effektiv vorgebeugt, der Wert der Immobilie bleibt erhalten und kostbare Energie wird effizient genutzt.

Tipp: Durch eine korrekte Lüftungsplanung sind Sie als Planer/Architekt rechtlich abgesichert und können für Feuchte-und Schimmelschäden nicht aufgrund eines fehlenden Lüftungskonzeptes zur Verantwortung gezogen werden. 

 

Wissenswertes zur Fensterfalzlüftung

Mit der dezentralen Lüftung von inVENTer zur gezielten Regulierung des Luftstroms

Ziel vieler Architekten, Planer und Bauherren ist es, eine unkomplizierte, zweckdienliche und kostengünstige Lüftungslösung zu finden, die allen Anforderungen entspricht. Durch das vielfältige Angebot ist es jedoch nicht immer einfach den Überblick darüber zu behalten, welche Lösungen  ihren Zweck wirklich erfüllen. Eine häufig angebotene Alternative zu dezentralen Lüftungsanlagen ist die Fensterfalzlüftung. Bei dieser Möglichkeit wird ein Teil der Fensterdichtung entfernt und dafür eine Belüftungsspalte im Fensterrahmen  eingebaut. Die frische Außenluft zieht durch die lamellenartige Öffnung in den Falzraum des Fensters und strömt oben zwischen Rahmen und Flügel in den Innenraum. Eine nutzerunabhängige Belüftung gemäß DIN 1946-6 wird dadurch erfüllt, jedoch entspricht diese nur einer Feuchteschutzlüftung. Was viele nicht wissen - die Feuchteschutzlüftung ist nur für unbewohnte Gebäude, die nicht beheizt werden, geeignet. Für bewohnte Gebäude hingegen ist die Feuchteschutzlüftung unzureichend und genügt auch im Lüftungskonzept nicht. Wer hier für ein mangelhaftes Lüftungskonzept oder Folgeschäden zur Verantwortung gezogen wird, ist zumeist der Architekt oder der Planer. 
Eine zusätzliche Lüftung über die Fenster ist notwendig, um eine reduzierte Lüftung (70% der Nennlüftung) oder  eine Nennlüftung zu erreichen. Mit Energieverlusten, Staub-, Pollen- und Insektenbelastung sowie Einbruchgefahr muss durch die zusätzlich erforderliche Fensterlüftung gerechnet werden. Außerdem wird die einströmende Luft vor dem Eintritt in den Raum nicht erwärmt, wie es bei dezentralen Lüftungsanlagen von inVENTer der Fall ist. Die Energiebilanz des Gebäudes verschlechtert sich dadurch, was die Chancen auf eine staatliche Förderung (KfW) mindert.
Im Winter ist bei einer Fensterfalzlüftung mit Zugerscheinungen zu rechnen. Allerdings nur, wenn das Gebäude zwei gegenüberliegende Seiten hat und eine ausreichende Druckdifferenz vorhanden ist. Ist dies nicht gegeben, kann kein Luftaustausch stattfinden. Der Luftstrom lässt sich schwer regulieren.
Bei starkem Winddruck verschließen sich die Ventile automatisch, was aber nicht der Fall ist, wenn Gefahr durch starke Luftverschmutzung droht (Chemieunfälle, Großbrände etc.). Bei ungünstig gelegener Zimmerverteilung und Windrichtung können sich Küchen- und Badgerüche in der Wohnung verteilen. Mit einer dezentralen Lüftungsanlage können Sie die Stärke und Richtung des Luftstroms gezielt regulieren. Die einströmende Frischluft wird durch den Keramikwärmespeicher erwärmt. Zusätzliches Fensterlüften ist nicht erforderlich. Ein Lüftungskonzept mit Auslegung nach Nennlüftung (Komfortlüftung) kann problemlos erstellt werden. Die energetischen Daten können zur Antragstellung von Förderanträgen oder des Bauantrages verwendet werden.

Mehr über die Fensterfalzlüftung lesen Sie in unserem Blogartikel "Fensterfalzlüfter oder dezentrale Wohnraumlüftung?".

Tipp: inVENTer erstellt Ihnen kostenfrei ein Lüftungskonzept inklusive aller energetischer Daten – damit Sie auf der sicheren Seite sind. 


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