Wohnungsbau in Deutschland – Lüftungskonzept beim Neubau erforderlich

Freitag, 21. April 2017

Der Wohnungsbau boomt seit Jahren. Das liegt nicht zuletzt an niedrigen Zinsen, einem robusten Arbeitsmarkt und attraktiven Anlagemöglichkeiten für Investoren in Neubauwohnungen. Auch die Nachfrage ist groß. Vor allem in Städten werden Wohnungen gebraucht. Denn das Stadtleben zieht nach wie vor Jung und Alt an, bietet es doch einen Mehrwert an Einkaufsmöglichkeiten, Kultur- und Unterhaltungsangeboten, aber auch bessere berufliche Perspektiven. Mal schnell zum Shoppen in die Fußgängerzone oder am Abend ins Theater, all das ist in der Stadt kein Problem. Längere Wege erleichtert der öffentliche Nahverkehr. So kann man modern und energieeffizient im Neubau wohnen.

Wurde laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2012 der Neubau von 216.594 Wohnungen in Deutschland genehmigt, waren es 2016 insgesamt 323.311 – Tendenz weiter steigend. Egal, wo die Neubauten entstehen, sie haben eines gemeinsam: Es wird nach Konzept gelüftet. Denn aufgrund immer dichterer Gebäudehüllen hat die Bundesregierung mit der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) einen Mindestluftwechsel in Wohnräumen nach DIN 1946-6 definiert. Das ist gut für die Gesundheit der Bewohner und den Schutz des Gebäudes. Denn in schlecht gelüfteten Räumen droht Schimmel durch feuchte Luft, die beim Atmen, Schwitzen, Kochen, Duschen und Baden entsteht. Außerdem machen eine ungenügende Frischluftzufuhr und damit einhergehender Sauerstoffmangel auf Dauer krank. Das gelernte Lüftungsverhalten vieler Menschen – nach dem Duschen stoßlüften, morgendliches Querlüften – reicht nicht mehr aus.

Warum brauchen Sie überhaupt ein Lüftungskonzept?

Wer neu baut, muss ein Lüftungskonzept für jede Nutzungseinheit erstellen lassen. Darin festgehalten sind Faktoren, die den notwendigen Luftaustausch definieren. Solche Faktoren sind beispielsweise der Dämmstandard, die Wohnfläche, die Bewohnerzahl, die Lage der Neubauwohnung oder die natürliche Fugenlüftung. Auf einer Fläche von 70 Quadratmetern sollte der Luftvolumenstrom ca. 30 Kubikmeter pro Stunde betragen, wenn die Bewohner nicht anwesend sind. Für bewohnte Räume der gleichen Größe mit normaler Nutzung empfiehlt die Norm DIN 1946-6 mindestens eine Nennlüftung von 95 Kubikmeter pro Stunde.

Den geforderten Mindestluftwechsel gewährleisten dezentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung von inVENTer. Die gezielt angeordneten Lüftungsgeräte in den Außenwänden leiten die Frischluft von außen durch den Wohnraum. Der von inVENTer entwickelte Keramikwärmespeicher in den Geräten nimmt dabei die Wärme der vorher abgeleiteten Raumluft auf und gibt im Jahresmittel ca. 80 Prozent wieder an die Zuluft ab. Der iV14V ist ein Lüftungssystem mit eckiger Wandeinbauhülse und eignet sich besonders für den Neubau. Mit einer maximalen Wärmerückgewinnung von 89 Prozent hilft er, wertvolle Heizenergie zu sparen. Im Kompaktlüfter iV-Smart ist übrigens bereits die innovative inVENTron-Technologie integriert. Das patentierte Doppel-Luftleitwerk zerlegt und richtet Luftströme gezielt aus, wodurch bei der Wärmerückgewinnung Spitzenwerte von 93 Prozent erreicht werden.

Unsere intelligente Lüftungstechnik kommt ohne zusätzliche Rohrsysteme aus und ist schnell montiert sowie einfach zu bedienen. Außerdem passen die Lösungen zu jeder Wohn- und Arbeitssituation – von Dachschrägen über Laibungslösungen bis hin zum Souterrainbereich. Wer sich für inVENTer entscheidet, erhält immer ein kostenfreies Lüftungskonzept dazu. Die darin enthaltene energetische Bewertung dient als Grundlage für die Berechnung des EnEV-Nachweises, der für eine Bauzulassung notwendig ist.

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