inVENTer-Lüftung – Vom Notausweg zum geschätzten Begleiter

Montag, 13. März 2017

Der Pensionär und ehemalige technische Bahnbeamter Rainer S. besuchte die GET Nord, eine Messe für Elektro, Sanitär, Heizung und Klima. Dort traf er auf den Messeauftritt von inVENTer und sprach mit uns über seine Erfahrungen. Im Gespräch wurde schnell klar, dass Herr S. eine interessante Geschichte zu erzählen hatte. Wir beschlossen, ihn zu seinen Erfahrungen mit der dezentralen Lüftung von inVENTer zu befragen und erhielten bereitwillig Auskunft.

Wir haben uns über Ihr positives Feedback gefreut und deshalb interessierte es uns, wie Sie zu einem inVENTer-Kunden geworden sind. Würden Sie uns das näher erklären?

R. S.: Sehr gern. Mein Haus wurde 1976 erbaut. Die ersten inVENTer-Lüftungsanlagen habe ich 2005 eingebaut. 2008 haben wir das Haus dann saniert. Ursprünglich war es ein Fertighaus – damals nannte man das noch Neckermannhaus. Und wenn man sich einmal näher mit solchen Fertighäusern befasst, dann erfährt man schnell, dass einige dieser Fertighäuser oft giftige Stoffe ausströmen lassen. Das kam damals von einer vom Bundesbauamt verlangten Imprägnierung der Hölzer. Diese Hölzer fungieren als Träger, die ringsherum in den Wänden verteilt sind. Diese sind verkleidet und in der Mitte ist eine Isolierung mit einer Sperrfolie.


Aber wie kamen die Stoffe aus dem Holzschutzmittel nach außen?

R. S.: Die Fertighäuser haben eine relativ dünne Außenwand mit einer für die damalige Zeit tollen Isolierung. Aber wenn Sie jetzt von innen heizen, dann strömt die Luft durch die Wände nach draußen und sie müssen regelmäßig nachheizen. Die warme Luft nimmt jedes Mal Feuchtigkeit mit und diese Feuchtigkeit kann sich dann in der Isolierung an der Sperrfolie niederschlagen. Bei uns ist zwar kein Schimmel entstanden, aber es haben sich Mikroorganismen gebildet. Das heißt, wir hatten dieses ausströmende Holzschutzmittel und die Mikroorganismen haben diese Gase verstoffwechselt und dadurch entstand Tetrachloranisol.


Und wie macht sich das für den Bewohner bemerkbar?

R. S.: Tetrachloranisol riecht muffig, aber wir haben das nur bedingt wahrgenommen. Wir sind damit quasi alt geworden. Freunde haben uns irgendwann darauf hingewiesen und das war das erste Mal, dass wir den Status Quo infrage gestellt haben. In der Konsequenz haben wir uns als Nächstes mit der Herstellerfirma des Fertighauses in Verbindung gesetzt. Denen war das Problem natürlich bekannt, so wie auch anderen Herstellern.


Ist das nicht auch eine Gesundheitsbelastung?

R. S.: Ja, das war auch unsere Hauptsorge. Und dann hat uns eine Fachfirma die Lüftungsanlagen von inVENTer vorgestellt und wir haben gesagt: OK, wir probieren das aus. Der permanente Luftaustausch sollte die Kontaminierung ja eindämmen. Wir hatten im Vorfeld auch viel Kontakt mit dem Gründer von inVENTer, Peter Moser. Er hat sich persönlich sehr gut um uns bemüht und unsere sieben Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung waren sogar Prototypen und echte Sonderanfertigungen – speziell für unsere geringe Wandstärke. Auch der Kundendienst war stets zuverlässig. Insgesamt hat dann auch alles super funktioniert. Der muffige Geruch war kaum mehr wahrnehmbar.


Das freut uns natürlich. Die Lüftungsanlage, die aus diesem Prototyp hervorgegangen ist, heißt heute übrigens iV14V-Ohio. Aber mit dieser Lösung war der Grund des Übels ja sicherlich nicht vollends beseitigt, oder?

R. S.: Richtig. Außerdem mussten wir die Lüftungssysteme öfter laufen lassen, als es sonst üblich gewesen wäre. Schließlich haben wir 2008 eine Grundsanierung des Fertighauses vorgenommen. Das heißt, die gesamte Außenfassade ist entsorgt worden. Das Holzständerwerk wurde imprägniert und gekapselt. Außerdem nimmt jetzt ein Schafwollvlies die verbleibende Tetrachloranisol-Kontamination auf und beseitig diese. Begleitet wurde das Ganze vom Kreisgesundheitsamt. Dessen Messungen haben am Ende ergeben, dass der Belastungswert um das 200-fache gesunken war. Von den dezentralen Lüftungsgeräten waren wir so überzeugt, dass wir sie nach der Sanierung weiterverwendet haben. Nur bei einigen wurde der Ventilator ersetzt. Durch passende quadratische Adapterstücke konnte ich die Geräte unkompliziert auch an unsere jetzt etwas dickere Wand anpassen.


Aus welchem Grund haben Sie sich speziell für eine dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung entschieden? Es gibt ja auch noch andere Formen der Lüftung.

R. S.: Eine dezentrale Lüftung hat den Vorteil, dass man im Nachhinein keine Rohre mehr verlegen muss. Das wäre in unserem Einfamilienhaus ein wahnsinniger Aufwand gewesen. Außerdem habe ich von einigen Leuten im Bekanntenkreis, die Zentrallüfter in ihren Neubauten eingebaut haben, gehört, dass sie dann Probleme mit Schimmel und Schmutz hatten.


Wer hat Ihre Lüftungsgeräte 2008 eigentlich installiert?

R. S.: Die Lüftungsanlagen haben wir komplett selbst eingebaut und das war relativ einfach. Das einzige Problem war eine Vorhangschale, die aus Eternit besteht und das enthält Asbestfasern. Ich habe mich in einer Fachzeitschrift schlau gemacht und dann haben wir das mit unseren Nachbarn gemeinsam umgesetzt – ganz nach Vorschrift.


Wie oft warten Sie Ihre Lüftungssysteme?

R. S.: Regelmäßig nach Anzeige und zweimal im Jahr werden die Kartuschen gereinigt. Die Wartung für diese Geräte bedeutet ja, dass man die Staubfilter auswechseln muss. Da haben wir auch einen zweiten Satz, den habe ich mir dazubestellt. Auf diese Weise muss ich nicht warten, bis die Filter gewaschen sind, sondern kann sie immer gleich auswechseln und habe dann meine Reserve.


Also führen Sie die Wartung der Lüftungsanlagen auch selbst durch?

R. S.: Selbstverständlich. Sie brauchen nur einen Schraubenzieher und etwas Fingerspitzengefühl. Sie drehen einfach den Deckel ab und dann können Sie den Filter wechseln. Wenn Sie dann wirklich die Kartuschen austauschen, müssen Sie den Filterhalter, der an dem Adapterstück befestigt ist, rausschrauben.


Zu jedem dezentralen Lüftungssystem gehört auch ein Regler. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

R. S.: Mein Regler heißt ZR30. Der war nach einer kurzen Einarbeitungsphase gut zu bedienen. Ich kann das System zum Beispiel durch einen Tastendruck auf Öko-Betrieb, also auf 25 Prozent Leistung, herunterfahren. Dann sind die Lüfter kaum noch zu hören.


Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit Ihrer inVENTer-Lüftung?


R. S.: Alles ist vollkommen in Ordnung und mittlerweile ist es auch doppelt toll, dass wir die Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung verwenden. Durch die Haussanierung haben wir praktisch ein Energiesparhaus. In derartigen Gebäuden sind Lüftungsanlagen ja heutzutage Vorschrift – von daher können wir davon nur profitieren. Meine inVENTer-Lüfter sind wie gesagt immer noch in Betrieb und das nach mehr als zwölf Jahren.


Vielen Dank Herr Rainer S. für diese interessanten Einblicke in Ihren Alltag und dafür, dass Sie Ihre Erfahrung mit der dezentralen Lüftung mit uns geteilt haben.

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