Ansteckung über Aerosole durch Lüftungsanlagen verhindern

Wir erinnern uns daran, dass 2020 das Jahr ist, in dem jeder den Begriff „Aerosole“ erklären kann oder zumindest schon einmal gehört hat. Schuld daran ist die Corona-Pandemie, die seit März das Leben der Menschen in Deutschland und weltweit stark verändert hat. Doch, was genau sind Aerosole und wie gefährlich sind sie?

 

Aerosole sind kleinste Schwebeteilchen, fest oder flüssig, an denen sich Viren, wie das Sars-CoV-2, festhalten. Sie können sich über Stunden in der Luft halten. Verdichtet zu sogenannten Aerosol-Wolken könnten sie eine weit größere Rolle bei der Ansteckung mit dem Corona-Virus spielen als ursprünglich angenommen. Durch Atmen, Sprechen, Singen gelangen die Viren in die Luft – auch die Dezibel machen einen Unterschied. Je lauter wir sprechen oder singen, umso mehr Viren werden mit der ausgeatmeten Luft abgegeben. Von Beispielen aus Gottesdiensten, Chor-Proben und Restaurants wurde in den Medien ausreichend berichtet.

 

Obwohl Forscher weltweit noch keinen Konsens gefunden haben, welche Bedeutung Aerosole wirklich auf die Ansteckungsgefahr haben, so hat das RKI (Robert-Koch-Institut) erst kürzlich die winzigen Virenpartikel als einen der Hauptverursacher der Übertragung von Covid19 öffentlich benannt – neben der Tröpfcheninfektion. Die Tröpfcheninfektion dachte man durch die Abstandsregelung von 1,5 m, Masken tragen und Desinfektion der Hände unter Kontrolle zu bringen, wie aber soll man die Ansteckung durch Aerosole vermeiden? Frische Luft heißt das Zauberwort.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

Schnellkontakt
×